Musik aus Barcelona – Geschichte, bekannte Künstler und Konzerte

am 29. Dezember 2012 in Allgemein

An einem jeden Sonntagabend finden sich auf dem Plaça de Sant Jaumein Barcelona ein Kreis von Menschen zusammen, um gemeinsam den katalanischen Reigentanz Sardana zu tanzen. Dieser Tanz galt unter der Diktatur Frankos als ein nationales Symbol Kataloniens und wurde über 30 Jahre lang verboten und unterdrückt. Demnach ist das Tanzen des Sardana mehr als nur eine freudige Begegnung unter Katalanen, sie preist und bewahrt darüber hinaus einen kulturellen Schatz, dessen Wurzeln bis weit ins Mittelalter hineinreichen.

Geschichte der katalanischen Musik

Die Komposition eigenständiger katalanischer Musik, mit welcher die Entwicklung des Reigentanzes eng verbunden ist, lässt sich auf das zehnte Jahrhundert zurückverfolgen, in welchem die Musik Einzug in das Klosterleben erhielt. Das Mönchskloster Sant Cugat del Valles in der Nähe von Barcelona gilt in diesem Zusammenhang als die Wiege der musikalischen Seele der katalanischen Hauptstadt. Freies Musizieren, Singspiele und Choräle berührten jedoch auch das Leben außerhalb der Klostergemäuer und etablierten sich rasch in den Straßen der Stadt.

Lesenswert: Sardana – der katalonische Kreistanz

Mit der Zeit fand diese unabhängige musikalische Quelle die Hochachtung vieler Komponisten, die auch weiterhin aus ihr schöpften. So wurde auch Mozart in einigen seiner Kompositionen durch die aufkommende Sakralmusik Kataloniens inspiriert. Eigene Komponisten mit weltgeschichtlichem Ruhm blieben Barcelona jedoch nicht vorenthalten. Spätestens im 20. Jahrhundert verhalfen die Pianisten Enric Granados* und Isaac Albéniz* der Stadt zu einem exzellenten Ruf hinsichtlich klassischer Musik. Selbstverständlich entfaltete sich das einstige Saatgut in vielerlei Hinsicht, sodass nicht nur die Klassik und der Sardana inzwischen der langen Häuserreihen Barcelonas erklingen.

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Genres, Konzerte und Festivals – Musik aus Barcelona

Katalanischer Ska, sozialkritischer Rap, gemütliche Reggae-Beats und elektronische Tunes beleben die Stadt in gleicher Weise wie virtuose Gitarrenklänge oder traditioneller spanischer Gesang. Mit dem Primavera Soundfestival startet das musikalische Menü dabei lediglich in den Frühling. Gefolgt von dem Sónar, dem International Jazz Festival, sowie dem Cruïlla de Cultures öffnen sich die Tore der Stadt für die Musik der Welt. Zahlreiche lokale Musiker stellen dabei sicher, dass die Ohren der Hörerschaft auch mit dem ganz eigenen klangvollen Charme der katalanischen Hauptstadt vertraut gemacht werden. Besonders als Freiluft-Event sind diese musikalischen Nächte eine Bereicherung bezüglich des eigenen musikalischen Horizontes, dem Verständnis von Kultur sowie der puren Lebenszeit. Ich hoffe, das ich es 2013 endlich mal auf das Sonar Festival schaffe , ich hab mich auch schon nach Angeboten umgeschaut und werde wohl mit Expedia in den Urlaub fliegen.





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Erscheinungstermin January 20, 2006.

Dieser Artikel wurde von Johannes veröffentlich


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1 KommentarKommentieren

  • Martin H. - 6. Februar 2013 Antworten

    Ich persönlich liebe die Stadt Barcelona über alles.
    Sie bietet spektakuläre Sehenswürdigkeiten, die einen unvergesslichen Eindruck hinterlassen.
    Man denkt gerne an die Zeit in Barcelona zurück, als ich 2011 im Herbst dort war.
    Meine spanische Lieblingsinsel Teneriffa beeindruckt mich auf anderer Seite noch ein wenig mehr. Denn dort hat man noch einen naturellen und kulturellen Eindruck, dem das Ganze ein I-Tüpfelchen gibt. Dazu möchte ich meine Seite, bzw. 2 Blogs von mir vorstellen.
    Wer Interesse an Teneriffa hat, sollte mich unbedingt besuchen. :-)
    Unter: http://www.okampps.wordpress.com

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