CosmoCaixa in Barcelona: Lohnt sich ein Besuch?

Barcelonas Naturkundemuseum verzaubert dich mit beeindruckenden Experimenten

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Wissenschaft für alle, egal ob groß oder klein? Spaß an Meteorologie, Physik und vielen weiteren Forschungszweigen? Und das Ganze mit Sinn für Nachhaltigkeit und soziale Belange?

All das gibt es im CosmoCaixa in Barcelona. Und zwar nicht nur zum Betrachten, sondern sogar hautnah zum Ausprobieren.

Komm mit auf eine wunderbare Entdeckungstour der Erde und des Universums!


Geschichte des CosmoCaixa in Barcelona

Die Idee für ein Wissenschaftsmuseum in Barcelona reicht bereits in das Jahr 1981 zurück. Aber nicht nur das: Zu diesem Zeitpunkt war das damals eröffnete Museum sogar die erste interaktive Variante in ganz Spanien. Damals befand es sich in einem von Josep Domènech i Estapà konstruierten und 1904 eingeweihten Gebäude. Doch nachdem es geschlossen wurde, wandte sich „la Caixa“ (eine Stiftung der gleichnamigen ‚Sparkasse‘) an Jodi Garcés sowie Enric Sória. Der Plan: Das Gebäude umbauen und erweitern, damit das Naturkundemuseum auf größere und bessere Flächen zugreifen konnte.

CosmoCaixa Barcelona Gebäude

Ganz am Ende des letzten Jahrtausends und der 1990er Jahre durfte sich das CosmoCaixa Zentrum über eine erneute Umwandlung und Erweiterung freuen. Für diese zeichneten Robert und Esteve Terradas verantwortlich. Da die Arbeiten zügig über die Bühne gingen, konnte das ’neue‘ CosmoCaixa in Barcelona am 25.9.2004 die ersten Besucher*innen empfangen. Und bereits zwei Jahre später, 2006, bekam es den Preis „Europäisches Museum des Jahres“ vom europäischen Museumsforum verliehen, mit dem Museen mit besonders fortschrittlichen Ideen und Maßnahmen ausgezeichnet werden. Soviel an dieser Stelle zur Geschichte – aber sicherlich bist du schon gespannt, was dich auf den stattlichen mehr als 30.000 m² Fläche erwartet, oder?


Was gibt es zu sehen?

„Willkommen im CosmoCaixa in Barcelona“, sagt Albert Einstein zumindest sinngemäß, bevor er dich von der Info aus über eine 30 Meter lange Treppenspirale ins fünfte Kellergeschoss schickt. Sehr cool dabei: Du läufst dabei die ganze Zeit um einen Acariquara-Baum aus Amazonien herum. Sobald du unten bist, wirst du dich vielleicht wundern, warum du direkt mit einer nach oben führenden Rolltreppe konfrontiert wird. Aber keine Angst, die Museumsmacher*innen sind in puncto Logistik nicht verrückt geworden. Sie wollen dir nur mit einer gläsernen Verkleidung direkt zum Einstieg zeigen, was im Inneren einer Rolltreppe vor sich geht, während du entspannt nach unten oder oben fährst.

Hinzu kommt auf dieser Etage auch ein foucaultsches Pendel (Nachweis der Erddrehung). Zudem kannst du alles über Wellen und ihren Einfluss auf die Küsten lernen, sowohl einen Sandsturm als auch eine Windhose selbst auslösen und dich mit akustischen und optischen Phänomenen befassen. Wenn du nicht glatt aus dem Museum gewirbelt wurdest, wartet eine neue Einheit – die Geologie – auf dich. Wie entsteht ein Vulkan? Welche Gesteinsarten gibt es und wo kommen sie her? All diese und noch viele weitere Antworten bekommst du hier ebenfalls in Form von Experimenten präsentiert.

Ab in den Dschungel

Nachdem du deinem Ruf als Entdecker*in bereits mehr als gerecht geworden bist, musst du unbedingt noch einen Abstecher in das Urwald-Gewächshaus machen. Mehr als 1.000 m² Fläche warten hier auf deinen Besuch. Dabei bietet sich die Mitnahme einer Regenjacke an, denn schließlich kann es genau wie in den Tropen selbst einmal richtig regnen. Das bekommen dann nicht nur du, sondern auch die teilweise frei lebenden Tiere zu spüren. Mit unterschiedlichen Genuss-Levels, versteht sich. Solltest du deine Klimazone jedoch lieber mediterran als tropisch mögen, kein Problem. Dann lädt dich das Außengelände sowohl zum Picknick als auch zu einem großräumigen physikalischen Experiment zum Thema Schall ein. Und im Planetarium kannst du dir gegen einen Extra-Eintritt die Sterne vom Himmel holen lassen. Naja, zumindest fast …

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Fazit: Im CosmoCaixa in Barcelona ist jeder Tag auf eine neue Art spannend

Dafür sorgen die teilweise festen und teilweise wechselnden Ausstellungen und anderweitigen Veranstaltungen auf jeden Fall. Falls du dich für ganz spezielle Themen interessierst, lohnt sich also auch immer ein Blick auf die museumseigene Homepage, die dich mit den letzten Neuigkeiten versorgt.


Wann ist die beste Zeit, um das CosmoCaixa zu besichtigen?

Da die meisten Besucher*innen über die Mittags- und frühe Nachmittagszeit ins CosmoCaixa gehen, empfehle ich dir einen Besuch in den (späteren) Nachmittags- und (früheren) Abendstunden. Auf diese Weise hast du noch genug Zeit, um dir alles in Ruhe anzuschauen und musst gleichzeitig an den einzelnen Stationen nicht mehr so lange warten.


Wie viel Zeit sollte man für den Besuch einplanen?

Eine ausgiebige Runde durch das Museum inklusive diversen Experimenten und eigenen Überlegungen nimmt etwa zweieinhalb Stunden in Anspruch. Aber natürlich kannst du auch noch etwas länger bleiben und einfach die gute Atmosphäre auf dich wirken lassen.


Welche Öffnungszeiten hat das Naturkundemuseum?

Das CosmoCaixa ist

  • von dienstags bis sonntags und an Feiertagen von 10:00 Uhr bis 20:00 Uhr und
  • am Heiligen Abend (24.12.), an Silvester (31.12.) und am 5. Januar von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr

geöffnet.

Im Gegenzug bleibt es am 1. Weihnachtstag (25.12.), an Neujahr (1.1.) und am Tag der Heiligen Drei Könige (6.1.) ganztägig geschlossen.

Barcelona: Cosmo Caixa Museum, science

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Welche Ticktes gibt es für das CosmoCaixa in Barcelona?

Die Ticketpreis-Auswahl gestaltet sich vergleichsweise einfach:


Lohnt sich der Besuch?

Zugegeben, das CosmoCaixa ist nicht unbedingt die erste Sehenswürdigkeit, wenn du an Barcelona denkst. Trotzdem ist es ein echtes Highlight in der Stadt, wenn du dich für Ökologie, Technik und wissenschaftliches Arbeiten interessierst. Und dafür musst du nicht einmal älter als 60 Jahre sein und weiße, verwuschelte Haare plus einen ebensolchen Bart tragen! Immerhin punktet das Naturkundemuseum durch spannende Experimente, viele interaktive Möglichkeiten und eine hohe Anschaulichkeit. So werden Physik (vor allem die Akustik), Meteorologe und viele weitere Forschungsbereiche für Klein und Groß absolut sehenswert aufbereitet.

Mein Fazit: Unbedingt vorbeischauen, sofern du dich für die grundsätzlichen Themen begeisterst oder begeistern lassen willst.

Unsere Bewertung:
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Wo liegt das Naturkundemuseum?

Da sich das CosmoCaixa in Barcelona im Bereich des Tibidabos befindet, hast du hier neben den klassischen Anreiseoptionen auch die Chance, mit der Tramvia Blau (der beliebten traditionellen Straßenbahn) zu fahren. Sogar direkt bis zum Museum! Mit der Hola BCN Card* kannst Du die Öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos und so oft Du willst nutzen.

Hier alle weiteren Möglichkeiten im Überblick:

  • Buslinien: 22, 73, 75 und 196 – H2 und H4 – V 13, V 15, V 17 sowie V19
  • Hop on Hop off Bus*: bis zur Haltestelle Tramvia Blau – Tibidabo. Von da aus gehst du entweder zu Fuß über die Avinguda del Tibidabo weiter. Oder du steigst in die Tramvia Blau um und lässt dich direkt bis zum Museum fahren.
  • FGC Züge: Linie L7 – Haltestelle „Avinguda del Tibidabo-CosmoCaixa“


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