Museu Olímpic i de l’Esport in Barcelona: Lohnt sich ein Besuch?

Wandele im Sportmuseum auf den Spuren von Olympionik(inn)en, die Geschichte geschrieben haben

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Museu Olímpic i de l'Esport Barcelona
© Museu Olímpic i de l’Esport Joan Antoni Samaranch
Wie es seine Lage ganz in der Nähe zum Olympiastadion Lluís Companys am Montjuïc bereits verspricht, wird im Museu Olímpic i de l’Esport der Sport, insbesondere der der Olympischen Spiele, ganz großgeschrieben. Nachdem es 2005 an die Planung durch den Stadtrat ging, konnte das Museum bereits zwei Jahre später die ersten Besucher empfangen und stellt sich seitdem der Aufgabe, zu zeigen, welch wichtige Rolle der Sport für die menschliche Kultur spielt.

Gewidmet ist es Joan Antoni Samaranch. Dieser war 21 Jahre lang (1980 bis 2001) IOC-Präsident und trug einen großen Anteil daran, dass Barcelona die Welt bei den Olympischen Spielen 1992 zu Gast hatte. Wobei die (Sport-) Welt seitdem natürlich nicht stehen geblieben ist und sich als Mittel zur sozialen Integration eher notwendiger denn je bewiesen hat. Von daher wird es dich kaum überraschen, dass du hier Menschen von allen Kontinenten triffst.


Geschichte des Museu Olímpic i de l’Esport

Die Planungen für das olympische Museum begannen 2005. Und nachdem die Architekten Xavier Basiana und Toni Camps den Stadtrat schnell von ihren Ideen überzeugen konnten, wurde es bereits zwei Jahre später im Jahr 2007 eröffnet.

Gewidmet ist es dem ehemaligen katalanischen IOC-Präsidenten Samaranch und erhielt ihm zu Ehren 2010 (zwei Jahre nach seinem Ableben) einen entsprechenden Namenszusatz, sodass es sich seitdem auch offiziell Museu Olímpic i de l’Esport Joan Antoni Samaranch nennen darf.

Im Jahr 2017 kam es dann erstmals zu einer umfangreichen Überarbeitung der drei wesentlichen audiovisuellen Medienbereiche. Diese Änderungen betrafen

  • die Rampa sowie das Final Auditorium und verliehen beiden noch mehr Dynamik,
  • die Materialsammlung und Fotografieausstellung im Erdgeschoss sowie
  • die Konservierung und Lagerung diverser Exponate, damit alle Besucherinnen und Besucher noch lange Freude an ihnen haben.

Und dass gerade der letzte Aspekt für den Spaß am Museumsbesuch nicht unwesentlich ist? Das wirst du mir garantiert glauben, wenn du im nächsten Abschnitt erfährst, was hier alles auf dich wartet …

Museu Olímpic i de l'Esport Joan Antoni Samaranch – Barcelona
Das Video wird von Youtube eingebettet. Es gelten die Datenschutzerklärungen von Google.

Was gibt es zu sehen?

Zunächst einmal wird dich die Architektur des olympischen Museums in ihren Bann ziehen. Was von außen wie zwei massive Blöcke aussieht, entpuppt sich in seinem Inneren als sehr dynamisch, modern und multimedial. Falls du also ein Technik-Junkie mit Freude an traditioniell bodenständiger Bewegung hast, kommst du in diesen Räumlichkeiten voll auf deine Kosten. Einmal gegen Carl Lewis sprinten? Kein Problem!

Doch auch andere Sportarten werden hier gezeigt – die klassisch-antiken körperlichen Betätigungen ebenso wie der zeitgenössische Motorsport. Dabei variiert die Bandbreite zwischen Sport als Hobby- und Freizeitprogramm und (extremen) Leistungsvarianten.

Ein wesentlicher Teil der Ausstellungsfläche und der dazugehörigen Informationen bezieht sich selbstverständlich auf die Barcelona-Spiele 1992. Doch auch ansonsten gibt es einige zu erleben.

  • Warum ist die Aerodynamik beim Radfahren so wichtig?
  • Was zeichnet Mark Spitz‘ Schwimmstil aus?
  • Und wie können auch körperlich und / oder geistig gehandicapte Personen regelmäßig und mit Freude Sport treiben?

Diesen und vielen weiteren Fragen kannst du im Sportmuseum wunderbar auf den Grund gehen und am Ende stellst du fest: Sport ist viel mehr als nur eine irgendwie gestaltete Bewegung. Er verspricht Lebensfreunde und eine emotionale Kommunikation mit anderen Menschen. Wenn das kein guter Grund für mehr Bewegung und einen Museu-Olímpic-Besuch ist?!

Dauerausstellung und Dokumentensammlung

Im Bereich der Dauerausstellung kannst du dir eine große Zahl an Exponaten anschauen, die von diversen Athletinnen und Athleten bei den unterschiedlichsten Sportveranstaltungen genutzt und / oder gewonnen wurden. Fast abzusehen, dass die 5.000er Marke deutlich gerissen wurde,

Zu den wertvollsten und gleichzeitig beeindruckendsten zählen dabei freilich Stücke von Olympia 1992. Aber auch andere wie…

  • Paola Tirados‘ Dalí Schwimmanzug (4. Platz im Synchronschwimmen, Athen 2004),
  • der Macaya Cup (1. offizieller regulierter Fußballwettbewerb des Spanischen Staates, 1901)
  • oder Joan Antoni Samaranchs Kastanien-Trophäe

…besitzen eine spannende Geschichte und warten darauf, von dir entdeckt zu werden.

Hinzu kommt unter anderem noch die Dokumentensammlung, in deren Rahmen Dossiers, Dokumente, audiovisuelle Materialien und Objekte präsentiert werden, die für den Sport, Barcelona und den Sport in Barcelona von Wichtigkeit sind. Falls du also ein bestimmtes (Sport-) Projekt in der Planung oder Bearbeitung hast, darfst du hier exklusiv vor Ort mit diesem Zubehör arbeiten.

Führungen

Im Bereich der Führungen stehen dir sechs verschiedene Varianten zur Verfügung:

  • Der Weg auf eigene Faust durch das Museum,
  • eine eigene Erkundung inklusive Abstecher ins Olympia Stadion,
  • eine geführte Tour, die dir die Dauerausstellung näher bringt,
  • der Rundgang mit Guide, der das Olympiastadion mit einbezieht,
  • ein Rückblick auf die Olympischen Spiele von 1992 sowie
  • ein Rundgang über den Montjuïc inklusive aller wichtigen Infos zur regionalen Geschichte.

Falls du an einer Führung teilnehmen möchtest, solltest du dich bereits im Vorfeld über die genauen Zeiten und Tarife auf der Museumshomepage informieren und einen Platz für dich reservieren lassen.


Wieviel Zeit sollte man für den Besuch einplanen?

Für die Besichtigung des Museu Olímpic i de l’Esport Joan Antoni Samaranch solltest du ungefähr 1,5 Stunden Zeit zur Verfügung haben.

Falls du einfach nur einmal durch bummeln willst, wirst du mit etwas mehr als einer Stunde gut auskommen. Sofern du alles genau anschauen und auch ausprobieren willst, brauchst du wahrscheinlich etwa doppelt so lange.


Wann ist die beste Zeit, um das Museum zu besuchen?

Ein Besuch des Sportmuseums bietet sich verstärkt zu Beginn der Öffnungszeiten an, wenn du die Anlage noch weitgehend für dich alleine hast. Planst du die Teilnahme an einer Führung, musst du natürlich schauen, welcher Moment für dich ideal ist.

MUSEU OLIMPIC I DE L'ESPORT
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Welche Öffnungszeiten hat das Museu Olímpic i de l’Esport?

Die Öffnungszeiten des Olympischen Museums richten sich sowohl nach der Jahreszeit als auch nach den Wochentagen. Hier der Überblick.

April bis September:

  • dienstags bis samstags: 10:00 bis 20:00 Uhr
  • sonntags und an Feiertagen: 10:00 bis 14:30 Uhr

Oktober bis März:

  • dienstags bis samstags: 10:00 bis 18:00 Uhr
  • sonntags und an Feiertagen: 10:00 bis 14:30 Uhr

geschlossen:

  • montags (mit Ausnahmen von staatlichen Feiertagen)
  • 11. Januar
  • 1. Mai
  • 25. und 26. Dezember


Welche Tickets gibt es?

Die Ticketpreise für das Museu Olímpic i de l’Esport gestalten sich wie folgt:

  • 5,80 €: Normaltarif für Erwachsene bis 65 Jahre
  • 3,60€: Studierendentarif
  • Kostenloser Eintritt: Kinder unter 7 Jahren, Erwachsene über 65 Jahren und alle Besucher(innen) an Santa Eulàlia (12.2), am Internationalen Tag der Museen (18.5) und an La Mercè (24.9.)

Zudem profitierst du bei der Buchung von verschiedenen Barcelona Pässen von weiteren Vergünstigungen:


Lohnt sich das Museu Olímpic i de l’Esport?

Das Museu Olímpic i de l’Esport Joan Antoni Samaranch ist ein spannendes Museum für alle generellen Sportbegeisterten, insbesondere aber für Olympia-Fans. In diesem Zusammenhang kommen vor allem die Kinder und Erwachsenen auf ihre Kosten, die gerne interaktive Angebote ausprobieren.

Unsere Bewertung:

Museu Olímpic i de l'Esport in Barcelona: a quick tour in HD – CityBlink
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Wo liegt das Museu Olímpic i de l’Esport in Barcelona?

Das Sportmuseum liegt in der – namentlich absolut passenden – Avinguda de l’Estadi, 60 und steht damit in direkter Nachbarschaft zum Olympiastadion Lluís Company am Montjuïc. Mit der Hola BCN Card* kannst Du die Öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos und so oft Du willst nutzen.

Zu erreichen ist es sehr bequem per:

  • Hop on Hop Off Bus* (rote Route): Haltestelle Anella Olímpica (direkt am Museum)
  • Buslinien 13, 55, 125 und 150: Haltestelle Avinguda de l’Estadi Pg Olímpic (ebenfalls nur 100 m vom Museum entfernt)
  • Metrolinien L1 und L3: Haltestelle Espanya (1,5 km Fußweg, gut 20 bis 25 Minuten)
  • Funicular de Montjuïc: Haltestelle Paral·lel (Metrolinien L2 und L3 – Fußweg wie bei Espanya)
  • für Fußgänger(innen) im Poble Sec (ca. 15 Minuten, wenn du dicht dran bist – ansonsten eben etwas länger)


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Warst Du schon mal im Museu Olímpic i de l’Esport in Barcelona? Wie hat es dir gefallen?

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