Mit Suggestopädie in Barcelona entspannt Spanisch lernen!

am 13. Februar 2013 in Allgemein

Fließend Spanisch zu sprechen ist natürlich ein Traum aller Spanienliebhaber. Die Zahl der Menschen, die Spanisch als Mutter- oder Zweitsprache sprechen, wird auf bis zu 500 Millionen geschätzt, was bedeutet, dass es die am viertmeisten gesprochene Sprache auf der Welt ist. Die Vorstellung theoretisch mit all diesen Menschen kommunizieren zu können klingt verlockend.

Leider fällt vielen Erwachsenen das Erlernen neuer Sprachen nicht mehr so leicht wie früher. Grund dafür ist übrigens nicht, dass das Gehirn nicht mehr leistungsfähig genug ist. Die eigentliche Blockade ist fast immer der Druck, den wir uns selbst machen und die Tatsache, dass man neben dem Lernen noch so vieles mehr im Kopf hat als damals in der Schule. Einige können gut mit Hilfe von Volkshochschulkursen lernen, für andere ist es ein Horror, da wir uns wieder in die typische Schulsituation zurückversetzt fühlen. Schließlich haben einige schon in der Schule schlechte Erfahrungen mit dem Fremdsprachenunterricht gemacht.

Mit Suggestopädie Spanisch vor Ort lernen

Am effektivsten ist es natürlich, eine Sprache vor Ort zu lernen. Warum also nicht eine Sprachreise nach Barcelona machen, und Urlaub mit etwas Nützlichem verbinden. Eine besonders effektive Methode für das Erlernen von Fremdsprachen ist die Suggestopädie, auch Superlearning genannt. Diese Lernmethode wurde in den 60’er Jahren von dem bulgarischen Arzt und Psychotherapeuten Dr. Lozanov entwickelt. Er hat auf seinen Reisen Yogis und Fakire kennengelernt, die ein überdurchschnittlich gutes Gedächtnis hatten. Dabei hat Lozanov entdeckt, dass die Menschen die mentalen Höchstleistungen nur erreichen konnten, wenn sie geistig und körperlich völlig tiefenentspannt waren. Daraus zog er den Schluss, dass das Gehirn bei Entspannung mehr Informationen verarbeiten und abspeichern kann.

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Die Lernphasen

Der Sprachunterricht nach der Suggestopädie durchläuft drei Phasen. In der ersten Phase erlernt man Techniken, mit denen man besser entspannen kann. Das hat natürlich nichts mit Hypnose oder Ähnlichem zu tun, die Teilnehmer sind hellwach, aber dabei trotzdem grundentspannt. Man kann sagen, dass je tiefer die Entspannung ist, desto schneller tritt der Lernerfolg ein.

In der zweiten Phase wird der Lernstoff in sogenannten Lernkonzerten vermittelt. Bei dem aktiven Lernkonzert wird der Stoff im Lehrbuch verfolgt und leise mitgelesen. Im passiven Lernkonzert werden die neuen Satzstrukturen mit Hilfe von Imaginationsübungen verankert. Als Letztes kommt die Aktivierungsphase, in welcher der Stoff aus den Lernkonzerten mit Hilfe von Praxisübungen gefestigt wird. Nur so kann man das Gelernte auch später anwenden, denn es muss erst aktiviert werden. Der Schlüssel zum Erfolg ist dabei neben der Entspannung auch die Motivation, somit sind die Aufgaben kreativ und anschaulich gestaltet und auch der Spaß kommt nicht zu kurz.

Lesenswert: Wie funktioniert Suggestopädie?

Ein Tipp für Zuhause

Wenn Sie doch erst einmal zu Hause für sich Spanisch lernen wollen, lassen Sie im Hintergrund klassische Barockmusik laufen, da diese laut Lozanov das Lernen erheblich beschleunigt. Der Grund dafür ist die Tatsache, dass der Takt der Musik der Frequenz unseres Herzschlags ähnelt, was besonders entspannend wirkt.

Diesen Artikel schrieb Nicole Ebermann von Martin Peters Sprachreisen.





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Dieser Artikel wurde von Johannes veröffentlich


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