Picasso Museum in Barcelona: Das beliebteste Museum Barcelonas

Ein Leben für die Kunst

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Picasso und Barcelona – wenn das keine inspirierende Beziehung ist?! De facto war Picasso nicht ganz so das Kind der Stadt wie Antoni Gaudi – dennoch war seine Beziehung zur Mittelmeermetropole ähnlich eng. Das Picasso Museum in Barcelona setzt dem Ganzen mit mehr als 4.200 Exponaten ein Denkmal, das in der Tat zum Träumen und Nachdenken einlädt.


Geschichte des Picasso Museums in Barcelona

Ein Museum, das auf den expliziten Wunsch des Künstlers hin eröffnet wird? Gibt es nicht? – Gibt es doch! Und zwar das Picasso Museum in Barcelona! Denn für diese Institution ist klar belegt, dass sie ein persönliches Bedürfnis Picassos darstellt. Was übrigens in Bezug auf seine Werke und Sammlungen einzigartig ist. Betrachtest du gleichzeitig die Faszination, die Picasso auf Kunstbegeisterte ausübt, überrascht es nicht, dass das Museum von 1963 zu DEN Kunst-Touristenmagneten schlechthin in Barcelona zählt. Extrem lange Warteschlagen daher leider meistens inklusive.

Das Museu Picasso feierte 1963 (also noch zu Lebzeiten des Künstlers) seine Eröffnung und begeistert seitdem durch etwa 3.800 Dauer- und bis zu 450 Sonderexponate.
Hauptthemen der festen Ausstellung sind Picassos frühe künstlerische Jahre und seine intensive Beziehung zu Barcelona. Passend dazu befindet es sich in alteingesessenen Barceloneser Gebäuden. Den gotischen Stadtpalästen Casa Mauri und dem Palau Finestres, Palau Aguilar, Palau Meca und dem Palau Baró de Castellet. Alle stammen aus dem 13. bis 15. Jahrhundert – und sind schon dadurch eigene Sehenswürdigkeiten.

Übrigens ist es gar keine Selbstverständlichkeit, dass das Picasso Museum in Barcelona 1963 an den Start gehen durfte: Picasso ‚genoss‘ unter der Franco-Diktatur einen alles andere als guten Ruf. Seine Bilder durften weder gezeigt noch sein Name veröffentlicht werden. Aus diesem Grund hieß das Museum auch zunächst „Sabartés Collection“, nach seinem Freund und ehemaligen Sekretär Jaime Sabartés. Dieser war es, dessen Stiftung die Basis für das Museum stellte – und der 2007 mit dem Plaça Sabartés und ein Jahr später mit einem eigenen Raum im Museu Picasso geehrt wurde.

Barcelona, Spain: Picasso Museum

Das Video wird von Youtube eingebettet. Es gelten die Datenschutzerklärungen von Google.


Was gibt es zu sehen?

Klar, Pablo Picasso ist insbesondere für seine Malerei bekannt. Wusstest du aber auch, dass er sich ebenfalls mit Steindruck, Keramiken und der Anfertigung von Skizzen intensiv auseinandersetzte? Im Picasso Museum in Barcelona geht es thematisch daher selbstverständlich auch um diese Aspekte. Überhaupt stellt es diverse seltene Werke aus Picassos Schaffen zwischen 1890 und 1917 aus. Viele bekanntere Stücke aus der Blauen und Rosa Periode wirst du zwar tendenziell vergebens suchen; aber warum nicht einmal etwas ganz Anderes erkunden?

Vom Prinzip her ist das Museum chronologisch aufgebaut und besteht aus neun Abschnitten:

  • Der Beginn seines Schaffens (Malaga und La Coruña, 1890 – 95),
  • Barcelona und die Llotja Kunstschule 1895 – 97,
  • Madrid und Horta de Sant Joan (Real Academia de Bellas Artes de San Fernando, 1897 – 99),
  • Barcelona 1899 – 1900,
  • Pars, 1900 – 01,
  • Blaue Epoche, 1901 – 04,
  • Rosa Epoche, 1905 – 06,
  • Barcelona 1917 und
  • Spätere Werke.

Zu den bekannteren Werken der Sammlung bestehen auf jeden Fall die „Erste Kommunion“ oder die Reihe „Las Meninas“ (1957, insgesamt 58 Gemälde).

Für die Erkundung des Museums stehen dir verschiedene Optionen zur Verfügung. Entweder, du leihst dir für einige Euro einen Audioguide in einer von mehr als 10 Sprachen und stiefelst auf eigene Faust los. Oder du nimmst an einer der verschiedenen Museumsführungen teil. Besonders gelungen ist dabei übrigens die rund 2,5-stündige Variante auf Englisch, die dich nicht nur durch das Museum, sondern auch durch das Barri Gotic führt.

Aber egal, für welche Möglichkeit du dich entscheidest: Versuche auf alle Fälle, bereits im Vorfeld ein Ticket zu buchen. Denn die Schlange an der eigentlichen Kasse kann sich schon einmal über mehrere Stunden ziehen. Wobei es bei genug Geduld auch ein echter Spaß ist, die Mitwartenden kennenzulernen und neue Kontakte zu knüpfen 😉 …

Picasso Museum Barcelona Gebäude
#121100657 | © photoaliona – Fotolia.com

Wie viel Zeit sollte man für den Besuch einplanen?

Das Picasso Museum in Barcelona bietet die verschiedensten Führungen und Workshops an, kann aber auch von dir auf eigene Faust entdeckt werden. Je nachdem, wofür du dich entscheidest, und wie tief du in Picassos Welt eintauchen willst, solltest du zumindest von einer bis zweieinhalb Stunden bei deinem Besuch ausgehen.


Wann ist die beste Zeit, um das Picasso Museum in Barcelona zu besichtigen?

Das Museum ist nahezu an allen Wochentagen vor allem in der Mitte der Ausstellungszeiten gut besucht. Eine leichte Ausnahme bildet der Donnerstag, an dem sehr viele Menschen auch in den Abendstunden hier unterwegs sind. Am idealsten ist es wohl also, wenn du relativ früh durch das Museum schlenderst, denn dann hast du es noch weitgehend für dich alleine.


Welche Öffnungszeiten hat das Picasso Museum?

Das Picasso Museum in Barcelona wartet mit einer Fülle an verschiedenen Öffnungszeiten auf, sodass du deinen Besuch ein wenig im Vorfeld planen solltest. Oder du schaust spontan nach, wenn du gerade Zeit hast. Dann darfst du dich allerdings auch nicht wundern, wenn es gerade nicht der ideale Zeitpunkt ist.

Die regulären Öffnungszeiten sind

  • montags von 10.00 – 17.00 Uhr,
  • donnerstags von 9.00 – 21.30 Uhr (auch an den meisten Feiertagen),
  • dienstags bis sonntags von 9.00 – 20.30 Uhr.

Davon abgesehen sind die Eintrittszeiten an den folgenden Tagen verkürzt:

  • 24. und 31. Dezember: 9.00 – 14.00 Uhr,
  • 5. Januar: 9.00 – 17.00 Uhr.

Zusätzlich ist das Museum am 1. Januar, 1. Mai, 24. Juni und 25. Dezember geschlossen.

Ebenfalls wichtig: Sofern du keine Online-Tickets gekauft hast, musst du mit einer teilweise sehr langen Warteschlange rechnen. Die logischerweise ebenfalls Museumsbesichtigungszeit frisst.
Eine Besichtigung auf den letzten Drücker ist daher nur eingeschränkt zu empfehlen.

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Welche Tickets gibt es?

Bevor es ans preislich ans Eingemachte geht, die beste Nachricht zuerst. Das Picasso Museum in Barcelona ist tatsächlich kostenlos zu besichtigen. Zumindest an jedem Donnerstagabend von 18.00 bis 21.30 Uhr. Oder an jedem ersten Sonntag im Monat (9.00 bis 20.30 Uhr) beziehungsweise an den Tagen der offenen Tür (18. März und 24. September). Für Articket- und Barcelona-Card-Besitzer ist der Eintritt ebenfalls komplett kostenfrei.

Womit sich die Preisfuchs-Frage schon geklärt haben dürfte. Allerdings wollen zu diesen Zeiten konsequenterweise auch besonders viele Kunstliebhaber(innen) die Ausstellungen besuchen. Und so ergibt es Sinn, auch die anderen Öffnungszeiten und Preise im Hinterkopf zu behalten.

Ein Recht auf einen ermäßigten Eintrittspreis haben Kinder, Studierende bis 25 Jahre, Senioren ab 65 Jahre, Arbeitslose mit der pinken Reduzierungskarte und Besitzer der Bibliothekenkarte von Barcelona.

Und daraus ergeben sich insgesamt folgende Preise (in Klammern immer die reduzierte Option):


Lohnt sich das Picasso Museum in Barcelona?

Kunst ist Kunst und liegt damit weitgehend im Auge des geneigten betrachtenden Wesens. Letztlich lohnt sich das Picasso Museum in Barcelona absolut für Picasso-Fans, die sich gleichzeitig für seine Liebesbeziehung zu dieser Stadt interessieren. Ganz davon abgesehen, dass es wie der Madrider Prado und dem Pariser Picasso-Museum in die Top 3 der am besten ausgestatteten Picasso-Sammlungen weltweit gehört.

Ich möchte aber dennoch behaupten, dass es keine absolute Pflicht für Barcelona-Reisende ist. Dafür gibt es einfach noch genug andere, genauso spannende Sehenswürdigkeiten mit wahrscheinlich kürzeren Wartezeiten.


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Wo liegt das Picasso Museum in Barcelona?

Du wolltest sowieso einmal nach Ciutat Vella, sogar nach El Born? Perfekt, dann bist du bereits ganz in der Nähe des Picasso Museums! Es befindet sich in der Carrer Montcada 15 – 23 und ist sowohl per Metro als auch per Bus zu erreichen. Mit der Hola BCN Card* kannst Du die Öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos und so oft Du willst nutzen.

Die Metrostationen sind

  • Linie 1 (rot): Arc de Triomf und
  • Linie 4 (gelb): Jaume I.

Bei den Bussen kommen die

  • 45, 120, V15 und V17 mit der Via Laietana sowie die
  • 39, 51 und H15 mit dem Passeig Picasso

infrage.


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