Fundació Joan Miró Museum in Barcelona

Ein weiteres Künstlergesicht der Stadt lädt zu einem Besuch des Montjuïc ein

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Fundació Joan Miró Museum Barcelona
#44650820 | © AndreasJ - Fotolia.com

Gaudí, Picasso, Dalí und Miró – man könnte fast den Eindruck bekommen, dass es kaum einen bedeutenden spanischen Künstler gibt, der sich nicht von der katalanischen Hauptstadt inspiriert fühlt oder fühlte. Fast alle lassen ihre Fußstapfen in Form von unterschiedlichsten Kunstwerken zurück und geben ihren Zeitgenossen und der Nachwelt die Chance, die Welt aus ihren Augen zu betrachten. In Bezug auf den Letztgenannten kommst du natürlich nicht an der Fundació Joan Miró in Barcelona vorbei – und die nehme ich in den folgenden Abschnitten genauer unter die Lupe.


Geschichte des Fundació Joan Miró in Barcelona

Joan Miró wurde nicht nur in Barcelona geboren, sondern fühlte sich hier im wahrsten Sinne des Wortes zu Hause. Keine Überraschung also, dass der 1893 hier zur Welt gekommene Künstler bis in die 1950er Jahre ein Atelier in seinem Elternhaus betrieb. Gleichzeitig befasste er sich – ähnlich wie Picasso – mit der Frage, inwiefern Barcelona sein Erbe verwalten und seine Werke für die Nachwelt erhalten könnte.

Das Ergebnis? Lässt sich absolut sehen! Noch zu Seinen Lebzeiten beauftragte er seinen Freund (und gleichzeitig sehr bekannten Architekten) Josep Lluís Sert mit dem Bau eines Museums.
Inspiration für diese Überlegung war die Feststellung, dass viele Menschen sich sehr für Mirós Kunst interessierten und begeisterten – der 1968er Ausstellung im Hospital Santa Creu sei Dank.

Sieben Jahre später war es dann soweit: Der Fundació Joan Miró in Barcelona wurde gegründet – und noch bis heute ist er ein Musterbeispiel für zeitgenössische Kunst, die sich durch eine zurückgenommen-mediterrane Architektur wunderbar entfalten kann.

Apropos Entfaltung: Diese wünschte sich Miró nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere (nachkommende) Künstlerinnen und Künstler. Daher triffst du hier nicht nur seine eigenen, sondern auch sehr viele andere, immer topaktuelle Ausstellungsstücke an. Ganz getreu dem stiftungseigenen Gedanken, DAS ‚Centre d’Estudis d’Art Contemporani‘ (Zentrum für das Studium zeitgenössischer Künste) in Barcelona schlechthin zu sein.

Fundació Joan Miró in Barcelona: a quick tour in HD – CityBlink

Das Video wird von Youtube eingebettet. Es gelten die Datenschutzerklärungen von Google.


Was gibt es zu sehen?

Der Fundació Joan Miró in Barcelona beeindruckt gleich durch mehrere Aspekte:

  • 1. Miró selbst hat viele Ausstellungsstücke selbst gestiftet,
  • 2. es handelt es um mehr als 8.000 Stücke und
  • 3. der Künstler selbt hat nicht nur an sein eigenes Werk, sondern auch an einen Raum für andere Künstlerinnen und Künstler gedacht.

So viel für den ersten Eindruck. Aber wollen wir wetten, dass du bei den 8.000 Elementen hängengeblieben bist? Mit dem Gedanken „Das schaffe ich nie, mir die alle anzuschauen?!“

Die Miró Sammlung

Musst du auch gar nicht, denn dabei handelt es sich insbesondere um Mirós (fast komplettes) grafisches Werk. Und auch, wenn noch 217 Gemälde, 178 Skulpturen, 9 textile Arbeiten und 4 Keramiken dazukommen, werden immer nur etwa 500 Exponate präsentiert. Immer unter verschiedenen thematischen Gesichtspunkten. Dabei ist das Anfassen sogar teilweise erlaubt – Fotografieren aber in aller Regel leider verboten.

Die Sonderausstellungen

Wie bereits angedeutet, bietet der Fundació Joan Miró in Barcelona nicht nur den Werken des Stifters, sondern auch denen anderer kreativer Köpfe einen Ausstellungsraum.
Hier zeigen andere von der Muse geküsste Persönlichkeiten des 20. und 21. Jahrhunderts, was sie draufhaben. Immer passend oder im kreativen Kontrast zu Miró selbst.

Der Espai 13

… ist die experimentelle Abteilung des Hauses, die Nachwuchskünstlerinnen und -künstlern für ihre (interdisziplinären) Projekte zur Verfügung steht.

Und, last but not least

… wird der Fundació Joan Miró in Barcelona von einer Bibliothek, einem Auditorium, einem Souvenirshop und einem Café mit ganz speziellem Flair abgerundet. Hier kannst du zum Abschluss deines Rundgangs deine Gedanken bei einem leckeren Getränk / Snack und einem wahnsinnigen Ausblick über die Umgebung schweifen lassen.


Wie viel Zeit sollte man für den Besuch einplanen?

Für den Fundació Joan Miró in Barcelona solltest du durchschnittlich zwei Stunden Zeit einplanen. Dann hast du entweder auf eigene Faust mit Audioguide (5 € Aufschlag) oder mithilfe einer Führung eigentlich alles gesehen.


Wann ist die beste Zeit, um den Fundació de Joan Miró zu besichtigen?

Die Hauptbesuchszeiten fallen in der Regel mit der Mittagszeit zusammen. Am Vormittag und gegen Abend hin ist es meist etwas leerer, von daher würde ich dir diese Zeiträume empfehlen. Übrigens: Der Barcelona City Pass* Barcelona hilft dir dabei, die Zeit an der Kasse elegant zu umgehen …


Welche Öffnungszeiten hat der Fundació Joan Miró in Barcelona?

Die Öffnungszeiten des Fundació Joan Miró in Barcelona schwanken je nach Monat leicht; der Montag ist jedoch immer zugleich ein Ruhetag.

Von November bis März gilt:

  • Dienstag, Mittwoch und Freitag: 10.00 – 18.00 Uhr,
  • Donnerstag: 10.00 – 21.00 Uhr,
  • Samstag: 10.00 – 20.00 Uhr und
  • Sonntag: 10.00 – 15.00 Uhr

Zwischen April und Oktober sind die Zeiten im Prinzip identisch. Allerdings gibt es dienstags, mittwochs und freitags einen zweistündigen Aufschlag. Also Öffnungszeiten bis 20.00 Uhr abends. Einlass ist bis 30 Minuten vor Schließung der Ausstellungen.

Fundació Joan Miró. A centre for the study of Miró’s work and contemporary art

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Welche Tickets gibt es?

Je nachdem, für welche Ausstellungsvarianten du dich entscheidest, kannst du auf verschiedene Tickets zurückgreifen.

Ermäßigte Tickets gibt es für Schüler und Studierende zwischen 15 und 30 Jahren sowie für Senioren über 65 Jahre. Richtig gut haben es alle Personen unter 15 Jahren, für sie ist der Eintritt komplett kostenlos.


Lohnt sich der Besuch?

Über Kunst kann man diskutieren, über Miró sowieso. Aus diesem Grund lohnt sich ein Besuch für dich auf jeden Fall, wenn du Interesse an Miró und aktueller zeitgenössischer Kunst hast. Hilfreiche Voraussetzung ist allerdings, dass du im wahrsten Sinne des Wortes schon ein wenig im Bilde bist. Denn viele Ausstellungsstücke besitzen zwar englische Titel, ihre beabsichtigte Wirkung bzw. die Ideen hinter ihnen werden aber nicht immergenauer erklärt. Das macht den Fundació Joan Miró in Barcelona definitiv spannend. Nur eben hauptsächlich für Miró-Fans.

Wobei du durchaus auch so einen Blick riskieren kannst, wenn du eh auf dem Montjuïc unterwegs bist und vielleicht sogar eine Barcelona-Card dein Eigen nennst. So verlierst du bei Nichtgefallen kein Geld – und was die Zeit betrifft, bist du dann eben um einen Eindruck reicher.


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Wo liegt der Fundació Joan Miró in Barcelona?

Der Fundació Joan Miró in Barcelona befindet sich direkt am 173 Meter hohen Montjuïc, einem der Hausberge Barcelonas, und damit ganz in der Nähe vieler weiterer Sehenswürdigkeiten.

Um ihn zu erreichen, bieten sich die Buslinien 55 und 150 (vom Plaça Espanya aus) an. Alternativ kannst du auch mit drei verschiedenen Metrolinien fahren.

  • Mit der L1 (rot) oder der L3 (grün) bis zum Plaça Espanya – und von dort aus zu Fuß oder mit den Bussen weiter.
  • Oder mit der L2 (lila) oder L3 (grün) bis Paral.lel – und ab da per Funicular bis zur Endstelle.

Mit der Hola BCN Card* kannst Du die Öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos und so oft Du willst nutzen.


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