Montjuïc in Barcelona: Alle Sehenswürdigkeiten Parc de Montjuïc

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Bei einer Stadtbesichtigung permanent von einer Ecke des Ortes in eine andere hüpfen zu müssen, das ist nicht Dein Ding? Das brauchst Du auf diesem Berg garantiert nicht. Denn dieser an der Küste gelegene Hausberg der katalanischen Hauptstadt punktet mit einer großen Reihe an eigenen Sehenswürdigkeiten. So kannst Du Dich problemlos mehrere Stunden, sogar Tage auf und am Montjuïc in Barcelona aufhalten. Und das ohne, dass es Dir langweilig wird!

Was Du in diesem Artikel erfährst:

  • Welche Sehenswürdigkeiten Dich auf und an dem Berg erwarten.
  • Von welchen Aussichtspunkten aus Du aus einen tollen Blick auf die Umgebung genießt.
  • Welche Bahnen und Fußwege Dich auf den Montjuïc bringen.
  • Welche Hotels und Restaurants Dir Deinen Aufenthalt zusätzlich versüßen.

Welche Sehenswürdigkeiten gibt es auf dem Montjuïc zu sehen?

Auf dem Montjuïc gibt es zahlreiche Attraktionen, die den Berg so unvergleichbar abwechslungsreich machen. Die da wären…

Fundació Joan Miró

Wenn es den Architekten Antoni Gaudí nie gegeben hätte, würde man Barcelona wohl heute vorwiegend mit dem Künstler Joan Miró in Verbindung bringen. Die grellbunten, surrealistischen Bilder und Gemälde Mirós fügen sich aber ebenso in das Lebensgefühl der katalanischen Metropole ein. Daher ist man auch auf diesen berühmten Sohn der Stadt unheimlich stolz und würde ihm wohl nur ungern den Titel der „Nummer 2“ anheften. Auf dem Montjuïc entstand noch zu Mirós Lebzeiten im Jahr 1975 ein Museum für dessen Kunst. Es sollte einen großen Teil der Werke des Künstlers ausstellen und gleichzeitig Platz für Werke der innovativen Künstler des 20. Jahrhunderts schaffen. Joan Miró war daran interessiert, das Museum der Fundació zu einem Ort der Inspiration und der Erforschung der Kunst in Barcelona zu machen.

Dass es heute ein solcher Ort ist, liegt an der Fundació Joan Miró. Diese Stiftung, die dieses Museum auf dem Montjuïc betreibt, kümmert sich sehr engagiert um das Erbe des Künstlers. Als Architekt für das Museum wurde Lluís Sert [4] engagiert, ein Freund von Joan Miró. Dessen bekanntestes Werk war der spanische Pavillon auf der Pariser Weltausstellung, in dem Picassos Bild „Guernica“ ausgestellt wurde. Die Fundació plante er im mediterranen Stil und legte sehr viel Wert auf natürliches Sonnenlicht in den Ausstellungsräumen. Nach zwei baulichen Erweiterungen können mittlerweile neben dem Werk Mirós auch wechselnde Ausstellungen anderer Künstler besucht werden.

Ein Highlight ist der Quecksilberspringbrunnen „font del mercuri“, den Alexander Calder [1] ebenfalls für die Pariser Weltausstellung 1937 schuf. Aufgrund der toxischen Wirkung von Quecksilber ist der Brunnen natürlich von dicken Glaswänden umgeben. Schön ist, dass man in der Fundació auch ein Café findet, in dem man sich nach dem Museumsbesuch ausruhen und das Panorama der Stadt genießen kann.

Miro-Foundation

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Estadi Olímpic Lluís Companys

Olympische Sportanlagen auf dem Berg sind normalerweise ja eher eine Sache für die Winterspiele. Hier befindet sich aber sogar das Olympiastadion der Sommerspiele von 1992 auf dem Montjuïc. Wegen seiner Lage spricht man auch vom „Estadi Olimpic de Montjuïc“. Zwar wurde das Stadion, wie viele Bauten auf dem Montjuïc, bereits 1929 für die damalige Expo errichtet. Dieses Stadion stand auch im Zentrum der Bewerbung für die Olympischen Sommerspiele 1936 beworben, die dann aber bekanntlich in Berlin stattfanden. In den 1980er-Jahren wurde das Stadion komplett renoviert, damit 1992 die Olympischen Sommerspiele hier ausgerichtet werden konnten. Zur Zeit der Olympischen Spiele hatte das Stadion 60.000 Sitzplätze. Nach weiteren Umbauarbeiten wurde diese Zahl mittlerweile nochmals vergrößert. Neben diversen Sportwettkämpfen ist die Arena Veranstaltungsort für Open-Air-Konzerte nationaler wie internationaler Superstars.

Olympiastadion Barcelona

Museu Nacional d’art de Catalunya (MNAC)

Aus zwei mach‘ eins. Das MNAC setzt sich aus den Ausstellungen des Museu d’Art Catalunya und denen des Museu d’art Modern zusammen. Das ergibt also mehr als 260.000 Exponate – aus der Zeit von der Romantik bis in den Barock sowie aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Es wird Dir in diesem barrierefreien Museum somit bestimmt nicht langweilig. Zudem ist der an den Petersdom und die St. Paul’s Cathedral erinnernde Palau Nacional selbst einen genauen Blick wert.

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Castell de Montjuïc

Noch heute kann man erkennen, dass die Festung in früheren Zeiten einen bleibenden Eindruck bei Angreifern der Stadt hinterlassen hat. Bedrohlich wie eine Trutzburg erhebt sie sich auf der Spitze des Montjuïc und ist damit auch ein Symbol für die Unterdrückung durch das Franco-Regime. Noch vor wenigen Jahrzehnten waren dort politische Gefangene interniert, während man heute das militärhistorische Museum dort findet.

Castell de Montjuic

Poble Espanyol

Hast Du Lust, ganz Spanien auf 50.000 m² Fläche in Barcelona kennenzulernen? Dann bist Du im 1929 errichteten Poble Espanyol genau richtig. Hier erfährst Du alles über die verschiedenen Kunst-, Architektur und Handwerksstile der unterschiedlichen spanischen Regionen. Über 20 (Kunst-) Handwerker*innen arbeiten live vor Ort, es gibt eine umfangreiche Kunstausstellung und zahlreiche Fiestas lassen sich ebenfalls sehen. In Kombination mit einer auch ansonsten sehr interaktiven Präsentationsweise entsteht somit ein sehr lebendiger Bereich am Montjuïc in Barcelona.

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Poble-Espanyol

Font Màgica

Die Font Màgica, auch als magischer Brunnen bekannt, ist ein knallbuntes Musik-und-Licht-Highlight in der Umgebung des Montjuïc. Sie setzt sich aus mehr als 3.500 Wasserdüsen, 5.000 Lichtstrahlern, einem 6 Kilometer langen Luftpfeifensystem, 5 Pumpen, 134 Motoren und 109 Ventilen zusammen, die gemeinsam auf einer Fläche von 50 x 65 Metern für Stimmung sorgen. Die in changierenden Farben leuchtenden Wasserstrahlen passen sich perfekt der Musik an. Ob Rock, Pop, Techno oder Klassik – hier kommen alle Zuhörer*innen auf ihre Kosten!

Font-Magica

Barcelona Pavillon von Mies van der Rohe

Wenn Du ein Fan von Walter Gropius‘ Bauhaus-Stil bist, solltest Du hierher unbedingt einen Abstecher machen. Die Mischung aus verschiedenen Materialien wie Glas, Stahl und Marmor im Zusammenspiel mit klaren Linien ist und bleibt sehenswert. Insofern muss man Mies van der Rohe und Lily Reich eines lassen: Ihre Idee vom technisch-handwerklich-fortschrittlichen Ideen der Weimarer Republik geht sogar fast 100 Jahre nach der Barceloneser Weltausstellung von 1929 noch auf.

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Deutscher-Pavillon-in-Barcelona-Top (1)

Jardí Botànic de Barcelona

Und wieder ein Alleinstellungsmerkmal von Barcelona: Der Jardí Botànic, also der botanische Garten der Stadt, befindet sich nicht einfach an beliebiger Stelle in der Stadt, sondern auf dem Montjuïc. Auf einer Fläche von immerhin 14 Hektar ist hier die typische Vegetation der Mittelmeeranrainer und der Kanarischen Inseln zu bestaunen. Die Anlage ist eine der größten Grünanlagen der Stadt und bietet nicht nur einen Ausblick auf die Stadt und die olympischen Sportstätten, sondern auch auf das Llobregat-Delta. Eröffnet wurde der Park, der heute rund 1.500 Pflanzenarten beherbergt, erst im Jahr 1999. Daher sind die Pflanzen überwiegend jung. Erst in Jahrzehnten wird es einen recht natürlichen Querschnitt durch Pflanzen verschiedenster Generationen geben. Beliebt sind auch wechselnde Ausstellungen rund um das Thema Botanik, die auf dem Gelände stattfinden. Mit dem Barcelona Turbopass* ist der Eintritt kostenlos.

botanischer Garten Barcelona
© Jardi Botanic

Olympischer Ring

Der Olympische Ring auf dem Montjuïc ergibt eine Gesamtfläche von circa 400 Hektar und liegt mitten im Gebiet des Parks. Er umfasst viele der olympischen Anlagen, die im Zuge der Olympischen und Paralympischen Spiele 1992 errichtet oder für diese umgebaut wurden. Mehrere der Locations dienen nach weiteren Umrüstungen inzwischen auch als Konzerthallen und/oder als Sportplätze für die Barceloneser*innen. Zu ihnen zählen…

  • das Olympiastadion Lluís Companys,
  • das Olympia- und Sportmuseum Joan Antoni Samaranch
  • die Kongress- und Konzerthalle Palau Sant Jordi,
  • das Schwimmbad Bernat Picornell, der
  • der Fernsehturm Calatrava,
  • sowie das INEFC Barcelona.
Olympischer Ring Barcelona

Olympisches Museum

Dabei sein ist alles im Museu Olímpic i de l’Esport. In diesem Museum erfährst Du sehr viel Spannendes über die Geschichte der Olympischen Spiele (gerade die von Barcelona 1992) und ihre Weiterentwicklung. Im Fokus steht dabei wie in vielen anderen städtischen Bildungseinrichtungen die Interaktivität. Du kannst also viele Disziplinen selbst ausprobieren und Dich beispielsweise im Sprint gegen Carl Lewis versuchen. Aber auch andere Sportarten wie der Motorsport oder das Schwimmen kommen nicht zu kurz.

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Olympisches Museum Barcelona
© [2]

CaixaForum

In dieser Location präsentiert die gleichnamige katalanische Bank eine über 800 Exponate große Ausstellung zeitgenössischer Kunst, deren Schutzherrin sie ist. Auf mehr als 3.000 m² Fläche erwarten Dich aber nicht nur ‚klassische‘ Darstellungsformen von Beuys und Co.. Es gibt auch 3-D-Werke und eine riesige Mediendatenbank zu bestaunen. Außerdem erwarten Dich regelmäßig stattfindende Kunst-und-Kultur-Workshops. Und wenn Du Dich zusätzlich für Architektur interessierst, musst Du das von Puig i Cadafalch errichtete modernistische Gebäude ebenfalls unbedingt unter die Lupe nehmen.

CaixaForum-Barcelona

Archäologisches Museum von Katalonien

Der Name dieser Kultureinrichtung ist Programm. Dennoch informiert Dich das Museu d’arqueologia de Catalunya nicht nur über wichtige regionale Ausgrabungen. Es hat auch Informationen zur restlichen iberischen Halbinsel und anderen mediterranen Gegenden im Gepäck. Nach einer mehrere Jahre dauernden Überarbeitung ab 2010 präsentiert sich das Museum nun in einem modernen Gewand und zieht Dich mit spannenden Videoaufzeichnungen und berühmten Exponaten wie dem über 50.000 Jahre alten Neandertaler-Kiefer aus Sitges in seinen Bann. Mit dem Barcelona Turbopass* ist der Besuch 30 % günstiger.

Museu d'arqueologia de Catalunya
© [3]

Theater Mercat de les Flors

Das Teatre Mercat de les Flors ist im alten, für die 1929er-Weltausstellung errichteten Landwirtschaftspalast untergebracht. Die dazugehörige Fläche nahm 16.000 m² ein und war im barocken Stil gestaltet. Doch nach dem Bürgerkrieg ging ein Gutteil zu Bruch und der Rest verwandelte sich in einen Blumenmarkt. Inzwischen hat sich das Bild wieder einmal gewandelt und jetzt führt man hier (inter-) nationale Produktionen auf. Zudem widmet man sich im Hintergrund der Weiterentwicklung des Tanz- und Bewegungstheaters in sämtlichen kreativen, technischen und wirtschaftlichen Hinsichten.

Theater Mercat de les Flors

Amphitheater Teatre Grec

Beim ihm handelt es sich um eine Freiluftbühne, die ebenfalls für die Weltausstellung von 1929 erstand. Es befindet sich in einem alten Steinbruch und wurde im eigenen Material erbaut. Stilistisch erinnert es an das Theater von Epidauros. Zwar geriet es zunächst nach der Ausstellung wieder etwas in Vergessenheit. Doch mit dem sommerlichen Grec-Festival feierte es ab 1976 sein Revival. Seitdem gilt es zusammen mit seinem 1,65 Hektar großen Garten als ein sehr beliebter Ort für Tanz-, Theater-, Zirkus- und Konzertaufführungen.

Amphitheater Teatre Grec

Palais Albéniz

Der Palais Albéniz wurde ebenfalls zu Beginn des 20. Jahrhunderts, genau genommen 1928, gebaut. Er ist die offizielle Residenz der spanischen Könige, wenn sie sich in Barcelona aufhalten. Wie viele andere städtischen Gebäude auch ist er eines der Werke, die bewusst für die Weltausstellung ein Jahr später realisiert wurden. In Anlehnung an den klassizistischen Stil konzipiert, beeindruckt er unter anderem durch Wandmalereien von Salvador Dalí. Kleiner Wermutstropfen: Als Besucher*in kannst Du leider nur die Gartenanlage besichtigen.

Palais Albéniz Barcelona

Cementiri de Montjuïc (Friedhof)

Dieser Friedhof liegt am Südhang des Bergs und wurde 1883 eingeweiht. Wer hier begraben liegt – und das sind bekannte Persönlichkeiten wie Lluís Companys oder Jacint Verdaguer – hat es wirklich schön! Es ist sehr ruhig und Du hast eine wunderbare Sicht auf den Hafen und das Meer. Außerdem gibt es viele bemerkenswerte modernistische Skulpturen zu bewundern und einiges über die Geschichte der Stadt und den Widerstandskampf gegen das Regime von Franco zu erfahren.

Cementiri de Montjuïc

Gärten auf dem Montjuïc in Barcelona

Der bekanntes Garten am an der Küste gelegenen Hausberg von Barcelona ist sicherlich der Jardí Botànic. Er befindet sich etwas östlich vom Olympiastadion und ist wie ein Amphitheater geformt. Durch seine Lage an einem kleinen Hügel kannst Du viele Teile der Anlage gut überblicken, während Du durch die mediterranen Faunen der verschiedensten Weltregionen spazierst. Aber natürlich warten auch noch andere Anlagen wie die…

  • Jardines de Miramar
  • Jardins Teatre Grec
  • Jardins Mossen Costa i Llobera
  • Jardins Laribal
  • Jardins Mossen Cinto Verdaguer
  • Jardins Joan Maragall
  • Jardins Joan Brossa

…auf Deinen Besuch!

Jardins Mossen Cinto Verdaguer

Piscines Bernat Picornell

Diese Schwimmbäder befinden sich mitten im Parc de Montjuïc. Eingeweiht wurden die drei Freibäder, das Trainings-, das Wettkampf- sowie das Springerbecken bereits 1970 zu den damaligen Schwimm-Europameisterschaften. Nach diversen Umbauarbeiten im Jahr 1986 waren die Schwimmbäder dann frisch herausgeputzt für die Olympischen Spiele.

Les Piscines Picornell, 25 anys després

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Palau Sant Jordi

Ein weiterer Veranstaltungsort auf dem Montjuïc ist der Palau Sant Jordi. Diese Mehrzweckhalle, die für die Olympischen Spiele errichtet wurde, fasst immerhin 24.000 Zuschauer. Außerdem finden hier Sportveranstaltungen und privat gebuchte Firmenevents statt. Eine kleinere Nebenhalle dient ebenfalls als beliebter Veranstaltungsort. Für Konzerte und Veranstaltungen wird meist ein Shuttlebus von der Plaça d’Espanya aus an, denn auf dem Berg gibt es keine Parkmöglichkeiten.

Torre de comunicacions de Montjuïc

Der Sendeturm auf dem Berg ist eines der bekanntesten Motive Barcelonas. Das mag im ersten Augenblick verwundern, ist aber rasch erklärt. Als der Turm im Jahr 1992 errichtet wurde, orientierten sich die Designer am Motiv eines Athleten mit der olympischen Fackel. Ein Mosaik am Fuß des schneeweißen Turms ist eine Hommage an den großen Architekten Antoni Gaudí.

Palau Sant Jordi und Torre de comunicacions de Montjuïc

Aussichtspunkte auf dem Montjuïc in Barcelona

Es gibt eine ganze Reihen von verschiedenen Aussichtspunkten an und auf dem Montjuïc in Barcelona, sodass der Berg schon allein aus diesem Grund selbst viele Besucher*innen anzieht. Zu den bekanntesten zählen zweifelsfrei…

  • der Mirador del Alcalde (der Ausblick vom Bürgermeisterbalkon, wenn man es frei übersetzen will), der recht weit oben am Berg liegt und wo eine kleine Bar zu einer Pause einlädt,
  • der etwas tiefer in den gleichnamigen Gärten befindliche Mirador de los Jardines de Miramar, von dem aus es nicht weit bis zur Terraza Martínez und dem Restaurant Miramar ist
  • sowie der im Vergleich zu diesen beiden etwas unbekanntere Mirador del Migdia (der Aussichtspunkt des Mittags). Bei ihm ist der Vorteil, dass Du an ihm dank der dort aufgestellten Holztische und Bänke auch super picknicken kannst. Oder Du nimmst in der Caseta einen Snack ein.
Parc-de-Montjuic

So oder so hast Du von allen genannten Aussichtspunkten immer einen spannenden Blick über das Meer, den Hafen und diverse Teile der Stadt. Das gilt übrigens auch dann, wenn Du den Camí del Ma läufst. Dieser etwas mehr als einen Kilometer lange  und per Geländer gesicherte Weg führt Dich entlang des Bergs durch die Bäume. Bei guter Sicht entdeckst Du von ihm aus nicht nur die Drassanes Reials, den Torre Agbar und Co., sondern sogar Mallorca. Kein Wunder also, dass er bei Jogger*innen, Radfahrer*innen und Familien sehr beliebt ist. Der Verbindung von Sport und Entspannung, sei Dank. Weiterhin verfügt er über Anschlussstellen zum Mirador de l’Alcalde oder und zum Mirador del Migdia und ist unter anderem per Seilbahn oder Buslinie 150 (Haltestelle Castell de Montjuïc) leicht erreichbar.


Wie kommt man auf den Montjuïc?

Telefèric de Montjuïc (Seilbahn)

Ob es noch andere Städte gibt, die über eine Seilbahn direkt am Meer verfügen? Wahrscheinlich ist die Telefèric de Montjuïc (Katalanisch für ‚Montjuïc-Seilbahn‘), eine kuppelbare Einseil-Kabinenbahn, ziemlich einzigartig. Bis auf die Revisionszeiten ist die Seilbahn ganzjährig in Betrieb, erfreut sich aber besonders in der wärmeren Jahreszeit größter Beliebtheit. In den Stationen werden die Kabinen durch Entkoppelung vom Förderseil verlangsamt, womit das Ein- und Aussteigen deutlich erleichtert wird. Besonders das Verladen und der Transport von Fahrrädern, Kinderwagen oder Rollstühlen ist daher kein Problem mehr.

Die erste Seilbahn auf dem Montjuïc wurde bereits am 22. Juni 1970 eröffnet. In den Jahren 2005 bis 2007 wurden dort so umfangreiche Umbau- und Reparaturarbeiten vorgenommen, dass man heute im Prinzip von einer völlig neuen Seilbahn sprechen kann. Sie gehört zu den öffentlichen Verkehrsbetrieben der Stadt, den Transports Metropolitans de Barcelona (TMB). Während einer Fahrzeit von etwa 5 Minuten passiert sie auf einer Länge von 752 Metern die Stationen Parc Muntjuic, Castell und Mirador, wobei sie einen Höhenunterschied von 84,5 Metern überwindet. Während der Fahrt haben die Fahrgäste einen wunderschönen Ausblick auf die Stadt.

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Teleferic de Montjuic Barcelona

Hafenseilbahn

Die Seilbahn »Transbordador Aeri del Port« ist eine weitere Verbindung auf den Montjuïc. Denn sie verbindet den Stadtteil Barceloneta über den Hafen mit dem Montjuïc. Der mittige Turm direkt im Hafen ist eine Zwischenstation.

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Transbordador Aeri del Port

Funicular de Montjuïc (Standseilbahn)

Der Funicular (eine Standseilbahn) sollte nicht mit dem Telefèric verwechselt werden. Sie ist seit 2020 Teil des Tarifsystems des öffentlichen Nahverkehrs der Metropolregion Barcelona und verbindet die innerstädtischen Metrostationen L2 und L3 an der Haltestelle Paral·lel mit dem Montjuïc. Für die Strecke von 758 und die Überwindung von 76 Höhenmetern benötigt der Funicular etwa 2 Minuten. Danach kommst Du an der oberen Endhaltestelle an, an der Du in die Seilbahn umsteigen kannst, welche Dich zum Castell und dem Gipfel des Bergs bringt.

Funicular de Montjuïc

Wo liegt der Montjuïc in Barcelona?

Der Montjuïc liegt im Süden der Stadt, unmittelbar an der Küste. Hier trennt er den Flughafen und einige Industriegebiete auf natürliche Weise vom Stadtzentrum ab.

Kann man auf den Montjuïc laufen?

Natürlich kannst Du auf den Montjuïc in Barcelona laufen. Bei einem Start am Plaça Espanya benötigst Du dafür etwa 30 bis 45 Minuten. Die Strecke ist gut 2,7 Kilometer lang und führt im letzten Abschnitt entlang verschiedener Gartenanlagen. Es ist aber ein wenig so die Frage, ob sich das lohnt. Bis zum Palacio Nacional gibt es einige Rolltreppen, ansonsten geht es aber immer munter bergauf. Bestimmt kein schlechtes Sportprogramm, wenn das der Plan sein sollte. Ansonsten kannst Du jedoch problemlos auf die verschiedenen Bahnen, den Hop-On-Hop-Off-Bus oder…

  • die Buslinie 55 (ab dem Plaça Espanya Urquinaona genauer gesagt dem Plaça Catalunya) oder
  • die Buslinie 150 (ab dem Plaça Espanya)

…zurückgreifen. Von ist es vielleicht doch eine Überlegung wert, ob Du nicht eher nach oben fährst und über die verschiedenen Stationen mit genug Zeit und Muße nach unten läufst.

Wegbeschreibung zum Montjuïc

Der Montjuïc ist am besten über die Metrolinien L2 oder L3 bis Parallel erreichbar. Von dort führt die Standseilbahn bis zum Parc de Montjuïc. Von hir aus geht es entweder zu Fuß oder per Seilbahn (Teleférico de Montjuïc) weiter. Eine Alternative ist der Bus 150, der bis zum Castell fährt. Mit der Hola BCN Card* kannst Du die öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos und so oft Du willst nutzen.

  • Metro: L2, L3 – Haltestelle: Paral·lel
  • Standseilbahn: FM – Haltestelle: Paral·lel
  • Bus: 150 – Haltestelle: Av Miramar – Pl Carlos Ibáñez
  • Hop-On-Hop-Off-Bus*: Haltestelle: Teleferic de Montjuic

ÖPNV Flatrate & Hop-On-Hop-Off Bus

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Karte

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Montjuïc in Barcelona Karte
© OpenStreetMap Mitwirkende

Hotels auf dem Montjuïc

Hotel Miramar Barcelona

5 Sterne und eine geniale Lage zwischen Strand und Fundació Joan Miró: Das Hotel Miramar Barcelona GL* ist definitiv eine der Unterkünfte in Barcelona, wie Du sie Dir schöner kaum vorstellen könntest. In diesem im Noucentisme-Stil eingerichteten Hotel erwartet Dich eine Einrichtung, wie sie mit einem Palast zu vergleichen ist. Die Räume sind hell und luftig, von den Zimmern aus blickst Du direkt auf das Meer und die Beschreibung der Extras wie dem Wellnessbereich ist ohnehin noch einmal ein Kapitel für sich. Fazit: Unbedingt einmal anschauen, sonst glaubst Du es nicht …

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Preisniveau: Mittel

Secret Spots of Barcelona: Hotel Miramar, Montjuic and The Cactus Gardens, 4K Drone Footage

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Restaurants, Bars & Nachtleben auf dem Montjuïc

Restaurant La Font de Prades

Das La Font de Prades blickt auf eine über 50-jährige Tradition zurück und ist dank seiner Eröffnung im Jahr 1969 das älteste Restaurant im Stadtteil Poble Espanyol. Seinen guten Ruf verdankt es nicht nur seiner großartigen katalanischen Küche und ihren regionalen Produkten, sondern auch der gemütlichen Atmosphäre. Außerdem darf es sich mit der Auszeichnung Barcelona Biosphere Tourism Sustainability Commitment schmücken, die für ein soziokulturell und ökologisch verantwortungsbewusstes Management in der Stadt steht. Passend dazu erhältst Du bei einer Restaurantplatz-Reservierung kostenlosen Eintritt ins Poble Espanyol.

Web: https://www.lafontdeprades.cat/en/
Adresse: Poble Espanyol, Av. Francesc Ferrer i Guàrdia, 13-27, 08038 Barcelona

El Xalet de Montjuïc

Das El Xalet de Montjuïc setzt seine Akzente ebenfalls mit einer kreativen mediterranen Küche. Alle Fisch-, Fleisch-, Pasta- und Reisgerichte beeindrucken durch frische lokale Zutaten und bewegen sich im preislich gehobeneren, aber fairen Bereich. Extrem sehenswert ist aber nicht nur die Anrichtung der Speisen, sondern auch die Aussicht, die Du von der großen Panoramaterrasse und der drehbaren Lounge über die ganze Stadt genießt. Wenn Du also Lust darauf hast, etwas Altbekanntes und -bewährtes in einer neuen Form zu entdecken, bist Du hier genau richtig.

Web: https://xaletdemontjuic.com/en/
Adresse: Avinguda Miramar, 31, 08038 Barcelona

EL XALET (RESTAURANTE)

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Terraza Martínez

Die Terraza Martínez befindet sich ganz in der Nähe des Mirador del Poble Sec und lädt mit seiner mediterranen und spanischen Küche zum Verweilen ein. Besonders empfehlenswert sind hier die feinen Kleinigkeiten und die Desserts. Wenn Du also ein Fan von Parfaits, Soufflés und karamellisierten Crèmes bist, dürftest Du es in dieser mit einem leicht tropischen Flair ausgestatteten Location fast besser als Gott in Frankreich getroffen haben.

Web: https://martinezbarcelona.com/en/
Adresse: Ctra. de Miramar, 38, 08038 Barcelona

RESTAURANTE TERRAZA MARTÍNEZ BARCELONA

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Salts – Terrassa Bar Montjuïc

Beim Salts handelt es sich um eine ganz spezielle Terrassen-Bar. Sie liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Schwimmbädern des Montjuïc in Barcelona, die auch zu den Austragungsorten der Wassersprungwettkämpfe darstellten. Doch nach dem Ende der Spiele war das Thema nicht einfach abgehakt, ganz im Gegenteil. Im Salts gehst Du noch heute im besten Sinne bei einem abendlichen Swim-and-Dine-Programm baden. Idealerweise bei Tapas, Burgern, Kuchen oder Sandwiches. Und wenn Du dabei noch ein Auge für Deine Umgebung freihaben solltest, wirst Du feststellen, wie gut auch die hiesigen Aussichten sind.

Web: https://www.saltsmontjuic.com/en/
Adresse: Avinguda Miramar, 31, 08038 Barcelona

SALTS // TERRASSA BAR // BARCELONA

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La Terrrazza

La Terrazza ist einer der angesagtesten Nachtclubs in Barcelona und befindet sich ebenfalls im Poble Espanyol. Sein ganz konkreter Sitz ist seit 1995 das Freilichtmuseum Villa Son Berga, das weit über die regionalen Grenzen hinaus bekannt ist. Und auch La Terrazza genießt einen international hervorragenden Ruf. Zwischen Mai und September legen hier die Könner*innen unter den spanischen und europäischen DJs auf, die Musik changiert zwischen House, Techno und ein wenig Elektro. Kurz gesagt: Ein toller Tipp für die Zeit nach dem Restaurantbesuch, wenn Du in einer angesagten, etwas höherwertigen Umgebung tanzen und feiern willst.

DJ CHUS @ JACKIES La Terrrazza (May 14th 2022)

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Input – High Fidelity Dance Club

Du bist ein Fan von elektronischer Musik? Unter diesen Umständen musst Du dem INPUT – High Fidelity Dance Club unbedingt einen Besuch abstatten. Die meisten hiesigen Gäste sind zwischen 20 und 40 Jahren alt und genießen ein Soundsystem der Extraklasse, das so manches Festival vor Neid erblassen lässt. Aber Achtung: Du solltest nachts auf jeden Fall rechtzeitig im Poble Espanyol und konkret hier vor Ort sein. Denn wenn Du zu spät kommst, ist das Platzkontingent von 1.000 Personen bereits voll. Und danach noch hineinzukommen, ist definitiv (fast) unmöglich.

Web: https://www.inputbcn.com/
Adresse: Av. Francesc Ferrer i Guàrdia, 13, 08038 Barcelona

Fatima Hajji @ Input High Fidelity Dance Club (Barcelona) 03 01 2020 Videoset 4K

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Geschichte des Montjuïc

Natürlich erwies sich dieser Berg in früheren Zeiten als optimal, um dort eine Verteidigungsstellung zu installieren. Folgerichtig entstand im 17. Jahrhundert ein Castell, das in Francos Zeiten als Gefängnis genutzt wurde. Das waren wohl die unrühmlichsten Zeiten der Festung und des Berges, denn dort wurden auch politische Häftlinge interniert. Dass sich heute in diesen Gemäuern das militärhistorische Museum befindet, passt zur Historie: Ohne die weniger schöne Vergangenheit zu ignorieren, findet das Castell auch in der heutigen Zeit seine Aufgabe.

Für weitere Attraktionen auf dem Montjuïc sind vorwiegend die Weltausstellung 1929 sowie die Olympischen Spiele 1992 verantwortlich. Zur Weltausstellung entstand dort unter anderem der Museu Nacional d’art de Catalunya, während man sich für die Sportwettkämpfe auf die dafür notwendigen Anlagen konzentrierte. Hier konnten sich die Sportler über nagelneue Sportstätten freuen, die gleich mit drei Extras punkten konnten: Die Lage auf dem Berg mag bereits ein Alleinstellungsmerkmal sein. Hier kommen aber auch noch Meerblick und das äußerst angenehme Mittelmeerklima hinzu. Pünktlich zu den Olympischen Spielen bekam der Montjuïc auch seinen heute parkähnlichen Charakter. Mit tollen Museen und schöner Natur ist der Berg heute ein beliebtes Ausflugsziel, das Einheimische wie Touristen zur Erholung und Entspannung einlädt. Einen wunderschönen Blick auf die katalanische Metropole gibt es gratis dazu.

mnac barcelona

Montjuic oder Tibidabo?

Der Montjuïc: Der 173 Meter hohe Montjuïc bietet eine tolle Aussicht aus südlicher Richtung auf die Stadt. Insbesondere die Hafenanlagen, der Flughafen El Prat und das Meer sind von hier besonders schön zu erkennen. Schön ist auch, dass man das Panorama bereits während der Fahrt mit der Seilbahn genießen kann.

Der Tibidabo: Ist mit 512 Metern der höchste Berg Barcelonas. Zudem ist er auch die höchste Erhebung der Bergkette Serra de Collserola, die Barcelona umgibt. Neben einer tollen Aussicht auf die Stadt und das Meer, begeistert der Berg auch mit einem historischen Vergnügungspark und der Kirche Sagrat Cor. An der Haltestelle der historischen Bahn (Tibidabo Funicular) liegt bereits eine Aussichtsplattform. Aber auch der Vergnügungspark selbst sowie die noch höher gelegene Kirche bieten atemberaubende Panoramen. Und wer noch höher hinaus will: Der Torre de Collserola bietet Barcelonas höchste Aussichtsplattform, die man besuchen kann. Wer nicht zu Fuß auf den Tibidabo kommt, kann sich für die Fahrt mit zwei historischen Bahnen entscheiden: Die Straßenbahn Tramvia Blau bringt die Fahrgäste von der Stadt aus direkt zur Talstation des Tibidabo Funicular.

Tibidabo
Tibidabo

Welchen Hausberg in Barcelona findest Du sehenswerter?

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Häufige Fragen & Antworten

Wieviel Zeit sollte man für den Besuch einplanen?

Natürlich ist ein Berg kein Aussichtsturm. Es dauert also vergleichsweise lang, um nach oben zu gelangen, selbst mit Bus und Bahn. Will man dort aber nur die Aussicht genießen, reicht in aller Regel eine Besuchszeit von 2 bis 3 Stunden. Wer wandern will oder die Sehenswürdigkeiten besichtigen, sollte einen halben, vielleicht sogar einen ganzen Tag einplanen. Viele Besucher kommen häufiger wieder, da man den gesamten Berg mit allen Attraktionen eigentlich nicht innerhalb eines Tages erleben kann.

Wann ist die beste Besuchszeit?

Das ist natürlich abhängig davon, was man auf dem Berg erleben möchte. Prinzipiell ist es hier zu jeder Tageszeit schön. Allerdings gilt auch hier: Wer früh kommt, muss nicht lange an den Bahnen warten und muss sich den Berg nicht mit wahren Menschenmassen teilen.

Öffnungszeiten der Seilbahnen

Telefèric de Montjuïc

  • Januar bis Februar: von 10:00 – 18:00 Uhr
  • März bis Mai: 10:00 – 19:00 Uhr
  • Juni bis September: 10:00 – 21:00 Uhr
  • Oktober: 10:00 – 19:00 Uhr
  • November und Dezember: 10:00 – 18:00 Uhr

Hafenseilbahn

  • 01.01. bis 28.02 von 11:00 – 17:30 Uhr
  • 01.03. bis 31.05 von 10:30 – 19:00 Uhr
  • 01.06. bis 11.09 von 10:30 – 20:00 Uhr
  • 12.09. bis 27.10 von 10:30 – 19:00 Uhr
  • 28.10. bis 31.12 von 11:00 – 17:30 Uhr
  • 25.12. geschlossen

Der Fahrplan kann je nach Wetterlage abweichen. Bei Sturm wird die Seilbahn in aller Regel komplett stillgelegt.

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Wie ist die richtige Aussprache des Montjuïc?

Wie der Montjuïc an seinen für mitteleuropäische Zungen doch recht schwierigen Namen kam, ist heute nicht mehr eindeutig zu beantworten. Eine Theorie besagt, dass während der römischen Besiedelung auf dem Berg ein Tempel des Jupiter befand, weshalb man die Anhöhe selbst „Mons Jovis“, also „Berg des Jupiter“ nannte. Nach einer anderen Lesart befand sich auf der Südseite des 170 Meter hohen Berges im Mittelalter der jüdische Friedhof Barcelonas. Der daher gebräuchliche Name „Montjueu“ heißt in der deutschen Sprache „Judenberg“.

Fazit: Montjuïc in Barcelona

Abwechslung wird am Montjuïc wirklich großgeschrieben. Unabhängig davon, ob Du…

  • Dich sportlich betätigen möchtest,
  • die verschiedensten Kulturinstitutionen besuchen willst,
  • Dein Herz an die grüne Umgebung verschenkt hast oder
  • gerne einfach gemütlich bis elegant essen und feiern gehst –

…in diesem Gebiet der Stadt ist wirklich alles möglich. Es überrascht also nicht, dass hier immer einiges los ist. (Wobei sich mit ein bisschen Raffinesse schon einige deutlich ruhigere Bereiche finden lassen.) Die Auswahl an Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten ist beeindruckend; dennoch lohnt sich ein Blick in den Veranstaltungskalender, falls Du zu einem ganz bestimmten Event möchtest. Doch ansonsten ist der Montjuïc auch einfach so einen Abstecher wert. Beispielsweise dann, wenn Du in Ruhe bei einer grandiosen Aussicht aufs Meer und den Hafen ein gutes Buch lesen möchtest. Am besten natürlich eins über Barcelona …

Warst Du schon mal auf dem Montjuïc in Barcelona? Schreib unten in die Kommentare!

Quellen & Einzelnachweise:
[1] http://www.alexander-calder.de/
[2] Olympisches Museum – Felix KönigCC BY 3.0, via Wikimedia Commons
[3] Archäologisches Museum von Katalonien – Kippelboy, CC0, via Wikimedia Commons
[4] https://de.wikipedia.org/wiki/Josep_Llu%C3%ADs_Sert


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