Die Top 10 der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Barcelona

Was Du in Barcelona unbedingt gesehen haben musst!

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Du bist auf einem Wochenende- oder anderweitigen Kurztrip unterwegs? Du hast also nicht viel Zeit, möchtest aber dennoch die schönsten Sehenswürdigkeiten in Barcelona erkunden? Kein Problem – hier kommen die Top 10!

Die Stadt Antoni Gaudís

Casa Batllo

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Die Geschichte des Heiligen Sankt Georg, der mit dem Drachen kämpft, ist dir bekannt? Wenn nicht, wirst du sie an der Casa Batllo kennenlernen. Denn Sant Jordi, wie er auf Katalanisch heißt, ist der Schutzpatron der Region und war ein viel genutztes Motiv von Antoni Gaudí. Kein Wunder also, dass der Architekt sich bei der Planung der Casa Batllo von dieser Legende inspirieren ließ. Und das Dach also entsprechend dem Rückenpanzer des Drachens konstruierte.

Überhaupt ist die Casa Batllo ein sehr an natürlichen Formen ausgerichtetes Gebäude – und damit ein klassischer Repräsentant für den Modernisme (katalanischer Jugendstil).
Eine mit Blumen dekorierte Fassade, Balkone, die wie Wellen geschwungen sind und Säulen, die wie Knochen anmuten: Gaudí hat bei der Umgestaltung des Gebäudes auf Wunsch des Industriellen Josep Batlló weder im Inneren noch am äußeren des Gebäudes mit raffinierten Details gespart.

Ein besonderer Clou: Die Aussicht von der Dachterrasse auf die Sagrada Familia: Durch ein Loch auf der linken Seite des Drachenpanzers kannst du die berühmteste Kirche der Stadt und den Fortschritt der Bauarbeiten wunderbar ins Visier nehmen. Was sicherlich auch Gaudí getan haben wird – immerhin baute er an beiden Gebäuden gleichzeitig.


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Casa Milà (La Pedrera)

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Ein Weiteres, Raffiniertes und von Gaudí konzipierte Gebäude ist die Casa Milà, die auch als Steinbruchhaus, La Pedrera, bezeichnet wird. Wie du auf den ersten Blick feststellen wirst, ist der Name Programm. Denn die Hausfront besteht aus einem hellen Stein, der vor der endgültigen Bearbeitung am Gebäude angebracht wurde. Hinterher versah man ihn mit Wellenlinien und eisernen Ornamenten, was sehr gut mit der ansonsten sehr zurückhaltenden Gestaltung harmoniert.

Überhaupt ist die Casa Milà eines der interessantesten Werke von Gaudí: Hier arbeitete er ausschließlich mit der Form und der Konstruktion – und verzichtete im Gegensatz zu sonst weitgehend auf verspielte Farben und aufwendige Materialbearbeitungen. Gaudí wäre jedoch nicht Gaudí, wenn er sich nicht auch für das Innenleben der Casa Milà den einen oder anderen Trick überlegt hätte. Dabei ist vor allem das natürliche Belüftungssystem zu nennen, dank dem das Gebäude ohne Klimaanlage auskommt.

Und selbstverständlich gibt es im Sinne der Natürlichkeit keine rechten Winkel. So hast du als kunst- und architekturbegeisterter Mensch garantiert eine Menge zu gucken. Für noch mehr Eindrücke lohnt sich zudem ein Besuch des Kunstmuseums der Fundació Catalunya, das sich in der Belle Étage von La Pedrera befindet.


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Park Güell

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Hast du Lust auf noch mehr Natur im Sinne des berühmten Architekten? Dann solltest du unbedingt einen Ausflug in den Park Güell unternehmen! Er gehört aufgrund seiner unglaublich abwechslungsreichen und detailverliebten Gestaltung zur absoluten Top 10 der Sehenswürdigkeiten in Barcelona. Zurecht, wie du nach einer kleinen Bergtour bemerken wirst. Warum Bergtour? Weil der Park an einem Berghang hoch über der Stadt liegt und du von hier aus einen wunderbaren Ausblick genießen kannst.

Allerdings musst du noch nicht einmal durch den halben Park flanieren, um einem der berühmtesten Elemente der Anlage über den Weg zu laufen. Bereits am Eingang triffst du den Wächter der Anlage, einen mit Bruchkeramik wunderbar bunt verkleideten Drachen. Folgst du anschließend der angegliederten Treppe nach oben, kommst du zur Markthalle. Bei ihr handelt es sich um einen Saal mit 86 Säulen im römischen Stil, die die Markthalle eines neu entstehenden Wohngebiets sein sollte. Dieses wurde nie realisiert – vielleicht sogar zum Glück, denn so kannst du die grüne Märchenlandschaft des Parks viel besser genießen.

Zeit und Muße sind also ein Muss bei einem Parkspaziergang. Ähnliches gilt auch für die Besichtigung des Gaudí-Museums, das an den Park angegliedert ist und sich in fußläufiger Entfernung zum Haupteingang befindet.


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Sagrada Familia

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Zugegeben, alleine schon mit den bereits oben genannten Gebäuden und dem Park Güell hast du als Gaudí-Fan alle Hände zu tun. Aber was wäre sein architektonisches Schaffen ohne die Kirsche auf der Sahnehaube des Desserts? Die Sagrada Familia ist unbestritten eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Barcelona, wenn nicht sogar die Bedeutendste. Diesen Titel hat die im Stadtteil Eixample gelegene Basilika sicherlich dem Umstand zu verdanken, dass Gaudí ab 1883 die Leitung der Bauarbeiten übernahm.

Geplant wurde die Kirche bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts von Francisco del Villar auf Wunsch des Buchhändlers und Vorsitzenden der heiligen Bruderschaft, José Maria Bocabella. Da sich del Villar und Bocabella aber bereits ein Jahr nach Beginn der Bauarbeiten (1882) zerstritten, war es an Gaudí, den Bau fortzusetzen. Ein Glücksgriff, immerhin zählt die Sagrada Familia aufgrund ihrer außerordentlich aufwendig gearbeiteten Fassade und eines entsprechenden Innenlebens schon jetzt zu den sehenswertesten Kirchen der Welt. Kein Wunder, bei zwölf mehr als 100 Meter hohen Glockentürmen und einem mehr als 170 Meter hohen Kuppelgewölbe.

Bis zur Fertigstellung der Basilika musst du dich zwar wohl noch bis 2026 gedulden – doch das Warten lohnt sich absolut. Bis dahin kannst du es dir im kleinen Park neben der Kirche gemütlich machen und das rege Treiben um die Kirche herum in Ruhe beobachten.


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Die Berge

Montjuïc

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Darf es ein lieber Sport oder Kunst sein? Wie gut, dass du dich nicht entscheiden musst, wenn du beides magst: Am Montjuïc stehen dir nämlich beide Facetten der Stadt zur Verfügung. Viele seiner Sehenswürdigkeiten sind aus dem heutigen Stadtbild kaum mehr wegzudenken, entstanden wie der Palau National aber „erst“ im Rahmen der Weltausstellung von 1929. Oder sogar noch später, im Rahmen der Erschließung des Berges für die Olympischen Spiele von 1992. So haben hier unter anderem die Fundació Joan Miró, der Botanische Garten von Barcelona, das Poble Espanyol, das Museu National d’Art de Catalunya und das Castell de Montjuïc ihren Sitz.

Der Aufstieg auf den gut 170 Meter hohen Hausberg von Barcelona ist daher nur einer der abwechslungsreichen Ausflugsbestandteile, wenn du in diesem Stadtbereich unterwegs bist.
Apropos unterwegs: Für den Weg zur Festung, dem Castell, hat sich die Stadt einen gelungenen Trick einfallen lassen. Die Fahrt mit einer 750 Meter langen Seilbahn. Auf diese Weise gelangst du ganz bequem zum militärhistorischen Museum und einem genialen Aussichtspunkt. Blicke bis zum Tibidabo, einem weiteren Teil der Top 10 Sehenswürdigkeiten in Barcelona, inklusive.


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Tibidabo

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Ein interessanter Name für einen Berg, findest du nicht? Einer Legende nach stammt der Name aus einem Zitat, mit dem der Teufel Jesus zu verführen suchte: »Haec omnia tibi dabo si cadens adoraberis me«. »All dies will ich Dir geben, wenn du niederkniest und mich anbetest“. Wer weiß, was passiert wäre, wenn Jesus dieses Angebot angenommen hätte. Auf jeden Fall ist die Aussicht vom etwa 520 Meter hohen Berg göttlich.

Bereits die Fahrt mit der Tramvia Blau, einer alten Blauen Straßenbahn, ist ein Erlebnis für sich. Logisch, dass viele Einheimische und Touristen innerhalb von etwa 7 Minuten bis fast ganz nach oben zu fahren anstatt den recht steilen Anstieg zu Fuß zu bewältigen. Selbst wenn es etwas voller ist, brauchst du dir keine Gedanken zu machen. Spätestens in einer halben Stunde kommt die nächste Bahn.

Anschließend geht die Fahrt mit der Seilbahn, dem Funicular del Tibidabo, durch ein Waldstück weiter. Sobald dieser sein Ziel erreicht, stehst du bereits am Gipfel des Berges und hast eine der besten Aussichten über die gesamte Metropole vor dir. Nachdem du deinen Blick von der Stadt gelöst haben wist, hast du zudem die Wahl: Zwischen der Besichtigung des Temple del Sagrat Cor, einer 1961 errichteten, neu-gotischen Kirche und dem Freizeitpark. Er stammt aus dem Jahr 1889 und besticht durch seinen ganz speziellen, freundlichen und leicht angestaubten Charme.


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Montserrat

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Nicht direkt im Stadtgebiet, aber doch im nahen Einzugskreis der Metropole, liegt der 1.236 Meter hohe Montserrat. Dank seiner relativen Nähe zu Barcelona (45 Kilometer in nordwestlicher Richtung) ist er ein tolles Ausflugsziel, sofern du ein Natur(-park-)liebhaber bist. Dass du die Stadt aufgrund des im-weg-stehenden Conserolla-Gebirges nicht siehst, dürfte in Anbetracht der anderen tollen Aspekte in den Hintergrund rücken.

Generell bietet sich eine Wanderung durch den Naturpark an. Optimalerweise startest du am Kloster. Besonders offensichtlich ist die wunderschöne Lage. Er ist jedoch auch für seine schwarze Madonna, sein Museum und die widerstandsleistenden Mönche zu Zeiten der Franco-Diktatur bekannt. Die weiteren circa 300 Höhenmeter bis zum Gipfel bewältigst du entweder, indem du deine Füße in die Hand nimmst. Oder mit der Cremallera genannten Zahnradbahn. Eine Fahrt von Monistrol de Monserrat aus am Kloster vorbei dauert 20 Minuten und lässt dich 550 Höhenmeter ganz entspannt überwinden.

Alternativ genießt du bis zum Kloster die Fahrt mit der Kabinenseilbahn. Ab den jeweiligen Endpunkten führen dich dann gut ausgeschilderte Wanderwege durch den Park. Feste Schuhe und eine mittlere Kondition sind ein Muss, wenn du gut ans Ziel kommen willst. Dafür kannst du in den Tagen danach die Füße wieder verstärkt hochlegen. Vielleicht, indem du das bunte Treiben auf der Rambla beobachtest?


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Bummeln, Fußball und Wasserkunst

La Rambla

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Auf die Plätze, fertig, los! Welche Flaniermeile in Barcelona wäre für eine Schaufensterrunde besser geeignet als La Rambla? Ihren Namen verdankt sie dem arabischen Begriff „rambla“, „sandiger Boden“ und einem alten Flussbett. Diese Straße zieht sich auf einer Länge von gut 1,3 Kilometer vom Plaça Catalunya bis zum Hafen. Sie verbindet verschiedene Abschnitte mit einem jeweils ganz eigenen Charme miteinander. Alle haben jedoch eins gemeinsam: Es gibt viele Sitzgelegenheiten, auf denen du eine kleine Pause machen kannst und die Eisbuden sind nicht von schlechten Eltern.

„La Rambla“ setzt sich aus mehreren Abschnitten zusammen, wobei du in jedem ein anderes, typisches Straßenszenario erleben wirst. So findest du auf der Rambla de les Flors den einzigen Platz, auf dem im Barcelona des 19. Jahrhunderts Blumen zu haben waren. Und die Boqueria, Barcelonas gigantische Markthalle mit den verschiedensten Leckereien. Du bist auf Diät? Das macht nichts, denn hier isst das Auge auch alleine.

Die Rambla del Caputxins hingegen ist ein Paradies für alle, die Kleinkunst und Theater lieben. Und die Rambla de Santa Mònica, am unteren Ende der historischen Rambla, punktet mit Souvenirläden, Kunsthändlern und Malern.


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Camp Nou

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Barcelona ohne Fußball? Undenkbar! Das Stadion Camp Nou, in dem der FC Barcelona seine Heimspiele austrägt, ist das größte Fußballstadion in Europa und ein Mekka für alle Fußballjünger: 48 Meter Höhe, 250 Meter Länge und 220 Meter Breite können sich definitiv sehen lassen. Das komplette, zum Stadion-gehörige Gebiet ist 55.000 m² groß, aber trotzdem innerhalb von nur fünf Minuten evakuierbar. Keine Überraschung, dass das Camp Nou die 5-Sterne-Auszeichnung der UEFA in Bezug auf die Sicherheitsmaßnahmen erhalten hat und sogar Papst Johannes Paul II. schon 1982 mit 120.000 Gläubigen eine Messe feierte.

Aber es soll noch größer gehen: In einer Abstimmung im April 2014 wurde entschieden, dass das Camp Nou neugebaut und zusammen mit weiteren Gebäuden zum „Nou Espai Barça“ ergänzt wird. Nach geschätzt vier Jahren Bauzeit (2017 bis 2021) soll es mit 105.000 Plätzen das größte reine Fußballstadion weltweit sein.

Bis dahin läuft der Spielbetrieb weiter und auch das Museu del Barcelona hat seine Türen für interessierte Besucher geöffnet. Seit seiner Eröffnung 1984 ist das Museum kontinuierlich gewachsen und gehört mit 1,2 Millionen Besuchern pro Jahr zur Creme de la Creme der Fußballmuseen. Auf einer Gesamtfläche von 3.500 m² bekommst du nicht nur die Trophäensammlung der Mannschaft geboten, sondern erlebst die Geschichte des Vereins interaktiv mit. Ein echtes Highlight beim Museumsbesuch ist die Tour durch das Stadion selbst: Falls du selbst ins Camp Nou einlaufen und dabei die Fangesänge hören möchtest – jetzt hast du die Gelegenheit dazu!


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Font Màgica

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Du hast Spaß an außergewöhnlicheren Kunstprojekten und hast ein Faible für Wasser, Licht und Musik? In diesem Fall ist die Font Mágica am Plaça d’Espanya ein absolutes Muss für dich! Dieser Platz zählt zu den größten Verkehrsknotenpunkten der Stadt und ist ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Touristen. Immerhin befindet sich hier das – dezent formuliert – richtig große Einkaufszentrum Las Arenas.

Solltest du jetzt denken: „Naja, der Brunnen sieht bei Tageslicht besehen nach nichts aus. Da mache ich lieber einen Einkaufsbummel und lasse ihn unter den Teppich fallen“, verpasst du eine der spektakulärsten abendlichen und nächtlichen Sehenswürdigkeiten in Barcelona. Auf der 3.250 m² großen Wasserspielfläche arbeiten fünf Pumpen daran, pro Sekunde 2.600 Liter Wasser zu den 3.620 Düsen zu befördern. Und das ergibt in Kombination mit 134 Motoren, 109 Ventilen, einer Beleuchtungsanlage für acht Farben und 1.500 Meter Rohrleitungen was?

Ein bombastisches, 15-minütiges Schauspiel. Mehrmals am Abend. Mit Musiktiteln für jeden Geschmack – beispielsweise Sultans of Swing, El Cant de la Senyera, Antarctica oder diversen Filmsoundtracks. Je nach Wochentag. Wenn das kein gelungener Ausklang für eine Barcelona-Tour ist?!


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Was sind deine persönlichen Top 10 Sehenswürdigkeiten in Barcelona?

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Über Johannes 255 Artikel
Servus und Hallo! Johannes schreibt zusammen mit anderen Experten über Barcelona. Er ist seit vielen Jahren Fan von Barcelona und regelmäßig vor Ort. Wenn du Fragen hast oder dein Wissen mit uns teilen möchtest, schreib einen Kommentar oder klicke auf Kontakt.

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